A Travellerspoint blog

La Serena - Parque Nacional Pan de Azugar - Antafogasta

Der Kueste entlang nordwaerts (17.05.2007 - 22.05.2007)

sunny 25 °C

Unmittelbar nach La Serena begann die "kleine Wueste" von Chiles "Norte Chico". Es kam uns wie eine Unendlichkeit vor, als wir auf der Panamerica, welche wie mit einem Lineal durch die Landschaft gezogen wurde, waehrend Stunden fuhren.

Wir merkten sehr bald, dass wir es gleichentags nicht mehr bis nach Copiapo schaffen wuerden und bogen in das Huascotal ab um in Los Toyos zu naechtigen. Auch dort genossen wir eine herliche aber sehr kalte Nacht direkt an der Kueste.

Wuestenstrasse.jpg

Die Strasse von Huasco nach Los Toyos.

Camping_na.._Serena.jpg

Nicht nur auf dem Zeltplatz von Los Toyos eigneten sich Kerzen hervorragend als Vorzeltbeleuchtung.

Anderntags setzten wir unsere Fahrt fort und kurz nach Copiapo gelangten wir gluecklicherweise wieder an die Kueste und somit veraenderte sich auch das Landschaftsbild, links das Meer, rechts unendlich hohe Sandberge.

Wir erreichten auch Balneano Flamenco leider schon wieder nach dem Eindunkeln und mussten ein weiteres Mal erleben, dass Zeltplaetze, welche als ganzjaehrig im Reisefuehrer deklariert sind nicht immer geoeffnet haben. Somit uebernachteten wir in den bisher "uebelsten Cabanas", welche wir bis jetzt angetroffen hatten. Pascal musste seine Isoliermatte auf die Matraze legen, um eine entsprechende Haerte des Bettes zu erreichen. Dagegen war das Bettgestell von Chris schon so durchgelegen, dass er gleich das ganze Bett an die Wand stellte und die Matraze auf den Boden legte, um darauf schlafen zu koennen und nicht einzusinken. Vor der Tuere ratterte ein Dieselgenerator, um Strom zu erzeugen. Dieser beendete seine Arbeit aber fristgerecht um 22 Uhr und wir sassen in der Folge im Dunkeln.

Im Nachhinein erfuhren wir, dass diese Cabanas normalerweise von den Minenarbeitern bewohnt werden, welche in unmittelbarer Naehe ihrer Arbeit nachgehen.

Am folgenden Morgen fuhren wir nach "Balneario Portofino", um unserer morgendlichen Surfsession nachzugehen. Und da es ja in Chile fast so viele Hunde gibt wie Einwohner erstaunte es uns auch nicht, dass es darunter auch eine Spezies gibt, welche dem Surfen fast ebenso viel Beachtung schenkte wie wir.

Playa_Flamingo.jpg

Playa_Flam..Peugeot.jpg

Balnearion Portofino mit unserm Peugeot und unserem kleinen Reisegepaeck.

Wir fuhren nach ein paar Stunden weiter in den noerdlich gelegenen Nationalpark Pan de Azucar. Dort fanden wir einen Zeltplatz, welcher sich an einem Traumstrand befindet. Waehrend dem Surfen am spaeteren Nachmittag tummelten sich gleich neben uns eine Gruppe von Pinquinen im Wasser. Dies laesst wohl "kaum" auf eine warme Wassertemperatur schliessen, oder?

Pan_de_Azugar.jpg

Wir blieben drei Naechte im Nationalpark und fuhren noch vor dem Fruehstueck weiter in Richtung Antafogasta. Auf halbem Weg genossen wir unser Fruehstueck neben der Panamerica. Lustigerweise hupten uns zahlreiche Truckfahrer zu, als sie vorbei fuhren.

Once_Panamerica.jpg

Fruehstueck entlang der Panamerica mitten in der Wueste.

In Antafogasta angelangt suchten wir uns einen gemuetlichen Zeltplatz, welches sich jedoch nicht als ganz leichtes Unterfangen herausstellte. Wir fanden jedoch einen mit sehr symphatischen und unterhaltsamen Nachbarn.

Amigos_del_Coche_Mini.jpg

Das Wahrzeichen von Antafogasta, ein steinernes Tor vor der Kueste, ist eines der schoeneren Objekte, welches die Hafenstadt zu bieten hat und einen sehr stark an die "Great Ocean Road" in Australien erinnert.

La_Portada..fogasta.jpg

Am Dienstag, 22.05.2007, fuhren wir begleitet von einem heftigen Sandsturm weiter in die Oase "San Pedro de Atacama", welche mitten in der trockensten Wueste der Welt gelegen ist.

Posted by surfers 18:30 Archived in Chile

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Comments

hola guapos! que le disfrutan plenamente y que tengan suerte! und abrazo, judith, philipp, lia und fabio

by hossli

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