Santiago - Pichilemu
Endlich gehts an die Kueste (21.3. - 23.3.07)
21.03.2007 - 23.03.2007
20 °C
Am Mittwochmorgen erhielten wir das langersehnte Telefon der Garage, dass wir unseren TAG abholen koennen. Natuerlich packten wir rasch unsere sieben Sachen in unseren Jeep und fuhren endlich los. Unser TAG funktionierte zwar noch nicht richtig (er piepst jeweils drei Mal anstatt nur ein Mal und man sollte in solchen Faellen Kontakt aufnehmen mit der Kontrolstelle, was wir natuerlich auch tun werden - doch erst im Juli) doch Hauptsache TAG und keine Bussen mehr. Auf der Fahrt nach Pichilemu, einem Surfermekka der Chilenen, entschlossen wir uns, unseren Jeep in Zukunft "la caperucita roja" zu nennen. Dies aufgrund ihrer/seiner Farbe. Pichilemu praesentierte sich sehr ausgestorben und wir fanden zwar viele Surfershops, aber keine entsprechenden Funboards oder Minimalibus fuer Chris, ausser einem. Doch bekanntlich will man ja nicht gerade das erste Board kaufen, welches man sieht. Die Hoffnung, noch weitere Boards zu finden, haben wir noch nicht begraben. Mit Leihboards kann man ja bekanntlich auch surfen....

Das erste Picnic, bei den Chilenen oft liebevoll "once" (elf) genannt, welches jedoch erst nach 15 Uhr eingenommen wird.
Punta del Lobos praesentierte sich mit guten, aber kleinen Wellen fuer Pascal. Doch leider ist der Humboldtstrom aus der Antarktis kaelter als wir annahmen - die Wassertemperatur ist sehr hautstraffend und verjuengend - und somit galt es, ein weiteres Problem zu loesen. Fuer Chris musste nun auch noch ein dickerer Wetsuit her, damit ihm die Lust am Surfen im Sommerwetsuit nicht schon nach einigen Minuten vergeht, aufgrund der eisigen Wassertemperaturen. Doch auch dieses Problem konnten wir rasch loesen. Obwohl wir feststellen mussten, dass neben Autos auch Wetsuits teurer sind hier in Chile als in Spanien oder Portugal. Na ja, man goennt sich ja etwas fuer die Gesundheit.

Surfer am Punta de Lobos
Unsere beiden Naechte verbrachten wir gemuetlich in einer Eco-Lodge mit drei Cabañas etwas oberhalb des Dorfes, welche eine fantastische Meeressicht boten. Die Meeresbrandung konnte man aufgrund des starken Windes bis zu unserem Logierplatz hoeren. Schoener kann man nun wirklich nicht wohnen in Pichilemu, ausser vielleicht gerade am Strand.

Im Vordergrund unser kleines Haeuschen, im Hintergrund das Cabaña der Besitzer.
Posted by surfers 24.03.2007 19:41 Archived in Chile





