A Travellerspoint blog

Jun 2007

Parapente - una nueva experiencia

Gleitschirmfliegen ueber der Stadt Iquiqe und in der Wueste (09.06.2007)

sunny 18 °C

Heute hatte Chris die Moeglichkeit, mit dem Gleitschirm mittags ueber Iquique zu fliegen und die Stadt und ihre Ausmasse einmal von oben zu betrachten. Gestartet wurde ca. 8 km weit entfernt, etwas ausserhalb der Stadtgrenze auf dem Kamm des Kuestengebirges. Nachmittags lud der Pilot ihn zu einem zweiten Flug ausserhalb von Iquique ein, weil sie so viel Spass zusammen hatten waehrend des ersten Fluges mitten ueber der Stadt. Dieser fand an den steilen Haengen des Kuestengebirges statt.
Ein kleines Video der etwas ungewoehnlichen Stadtansicht von Iquique wollen wir euch natuerlich nicht vorenthalten. (Groesse der Datei 24 MB / nicht verzweifeln beim Downloaden)

Posted by surfers 09.06.2007 5:43 PM Archived in Air Travel | Chile Comments (2)

Iquique - Arica - Pica - Iquique

Bis an die Grenze von Peru (29.05.2007 - 08.06.2007)

sunny 20 °C

Nachdem wir San Pedro de Atacama verlassen hatten, fuhren wir auf direktem Weg an die Kueste. In Tocopilla angekommen stellten wir fest, dass auch diese Stadt wohl nur aus einem Hafen und vielen Abfallbergen besteht, welche links und rechts der Stadt angehaeuft wurden.

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Die kleine Industriestadt Tocopilla.

Die Suche nach einem nahegelegenen Surfspot noerdlich der Stadt verlief leider erfolglos. Was wir jedoch fanden, war ein kleiner Strand mit tausenden von Muscheln. Dieser kleine Spot entschaedigte uns fuer die erfolglose Suche und wird sicherlich in die Liste der moeglichen Gratisuebernachtungen aufgenommen fuer unsere Rueckfahrt nach Santiago.

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Playa Cuchara

Am kommenden Morgen fuhren wir in guter Hoffnung weiter nordwaerts in Richtung Iquique. Leider mussten wir feststellen, dass in letzter Zeit ungluecklicherweise keine surfbaren Wellen an die Kueste gelangten, obwohl entsprechende Seiten im Internet dies prognostiziert hatten. In Iquique residierten wir das erste Mal in einem Hotel, da sich Pascal noch immer geschwaecht fuehlte von unserem Bolivientrip.
Iquique praesentierte sich im Weiteren fuer uns als die Stadt, in welcher an jeder Strassenecke unzaehlige defekte Autos (oder das was noch von ihnen uebrig ist) stehen und so suchten wir eine Uebernachtungsmoeglichkeit, bei der wir unser Auto sicher abstellen konnte. Als einzige Loesung bot sich eben der Aufenthalt in einem Hotel inklusive Garage an. Das Hotelfruehstueck stellte sich als "Appetitanreger" fuer das nachfolgende Fruehstueck auf dem Hotelzimmer heraus, doch die Aussicht vom Dachgeschoss des Hotels genossen wir indessen sehr.

Nach drei Tagen in Iquique, an denen sich Pascal auskurieren konnte, fuhren wir weiter nach Arica. Arica, die Grenzstadt zu Peru, bot uns waehrend drei Tagen wieder die Moeglichkeit fruehmorgens zu surfen. Dies genossen wir sehr, da wir uns nach dem Surfen jeweils an einem Fruehstueck laben konnten, welches seinesgleichen sucht (wir pflegten ganz gerne dem Slogan "eat as much as you can" zu entsprechen, mit welchem das Hostal fuer sich warb).

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Der Trockenhafen Aricas

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Die Kirche in Arica, erbaut von Gustav Eiffel vier Jahre vor dem Bau des Eiffelturmes in Paris.

In der letzten Nacht stiessen wir im Hostal noch auf Miriam und Stefan, jene zwei Schweizer, welche wir in San Pedro de Atacama kennen lernten und welche auch auf dem Trip nach Bolivien dabei waren. Sie erzaehlten uns, dass der Zeltplatz in Pica, einer Oasenstadt, sehr schoen war und sich als guenstige Uebernachtungsmoeglichkeit anbot. Dies traf sich gut, denn wir wollten als naechstes auf der Rueckfahrt in Pica vorbei schauen.

Zuvor besuchten wir jedoch die "Geoglifos de Pintados". Diese sind in Felsen geritzte Steinzeichnungen, welche von den Ureinwohnern von Chile her stammten. Die Zeichnungen befinden sich in der "trockensten Region der Erde". An dieser Stelle hat es gemaess Auskuenften von Chilenen seit mehreren Jahren nicht mehr geregnet. Diese Hochebene wird zum Meer hin gut abgeschirmt von jeglichen meteorologischen Einfluessen durch das entlang laufende Kuestengebirge und landseitig begrenzt vom 4000 bis 5000 Meter hohen Altiplano. Dazwischen herscht Pampa, zuweilen mit einem Salar (Salzsee).

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Die meisten Geoglifen an einem Ort in Chile.

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Der trockenste Platz auf Erden. Seit Jahren fiel hier kein Regen mehr.

Als wir noch kurz vor Sonnenuntergang in Pica ankamen, mussten wir feststellen, dass der von den Schweizern beschriebene Zeltplatz schon geschlossen hatte und wir, angesichts nur einer geplanten Uebernachtung in Pica, nicht sonderlich viel Geld ausgeben wollten fuer eine teure Unterkunft. So fuhren wir kurzentschlossen zum Aussichtspunkt, welcher ueber Pica gelegen ist und bauten dort unser Zelt auf. Waehrend den beiden Mahlzeiten hatten wir jeweils eine wunderbare Aussicht ueber Pica und die angrenzende Pampa. Wir genossen es sehr, diesen Ort fuer unsere Uebernachtung gewaehlt zu haben.

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Unsere 1000-Sterne Uebernachtung ueber Pica.

Am kommenden Morgen fuhren wir weiter nach Iquique, um uns wieder dem Surfen zu widmen, in der Hoffnung, dass die Wellen mittlerweile groesser geworden sind. Danach werden wir gemuetlich die Kueste nach Sueden abfahren, denn in knapp drei Wochen muessen wir wieder in Santiago sein, um auf die Osterinseln zu fliegen. Auf diesen geheimnissvollen Ort sind wir schon sehr gespannt.

Posted by surfers 08.06.2007 8:19 AM Archived in Chile Comments (0)

BOLIVIEN

Vier Tage auf dem Altiplano - Salar de Uyuni (25.05.2007 - 28.05.2007)

sunny 12 °C

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Am Freitagmorgen ging es um acht Uhr los, um wieder einmal Chile zu verlassen und alle Grenzformalitaeten zu erledigen. Deshalb wurden wir mit einem Minibus zur bolivischen Grenzstation auf 4000 Metern gefahren.

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Die bolivianische Grenze zu Chile.

Nach dem wir alle notwendigen Stempel und Papiere ausgefuellt hatten, fruehstueckten wir, derweilen die Fahrer unserer Jeeps unsere Rucksaecke auf den Daechern verstauten.

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Unsere Reisegruppe bestand aus zehn Teilnehmern und zwei Fahrern. Alleine sieben Teilnehmer kamen dabei aus der Schweiz, zwei aus Irland und einer aus Frankreich. Es ergab sich von selbst, dass waehrend des gesamten Trips neben Spanisch folglich auch Schwyzerduetsch, Franzoesisch und Englisch gesprochen wurde.

Nachdem wir ca. eine Stunde gefahren sind, erreichten wir die weisse und die gruene Lagune. Beide Lagunen sind miteinander verbunden, jedoch fliesst das Wasser der weissen Lagune in die gruene. Die gruenliche Farbe entsteht aufgrund von Mikroorganismen, welche im Wasser leben. Beide Lagunen sind eiskalt und zum Teil mit Eis an den Raendern bedeckt.

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Gut erkennbar ist das weisse Wasser der Lagune.

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Im Gegensatz dazu die gruene Lagune.

Weiter ging es an den Bergen der sieben Farben vorbei, ueber endlos erscheinende Hochebenen bis zu warmen Thermalquellen, wo wir uns waschen konnten. Diese Moeglichkeit wurde von einzelnen Teilnehmern auch sehr gerne genuetzt, da die erste Unterkunft auf ueber 4700 Metern keine Duschen bot und auch nur kaltes Wasser zur Verfuegung stand.

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Im Gegensatz zu unserem letzten heissen Bad war dieses weit weniger romantisch und ueberfuellt mit anderen Leuten.

Nach dem wir uns frisch gewaschen wieder auf den Weg machten, gelangten wir zu einem weiteren Geysirefeld. Hier konnte man sich zwar nicht der Koerperreinigung betaetigen, jedoch sich eine neue Duftnote zusetzen lassen. Die Luft um die Erdloecher war vom Schwefel, welcher aus dem Boden austrat, mit dem Duft nach faulen Eiern zu vergleichen. Die Farben des Bodens liessen jedoch auf zahlreiche Inhaltsstoffe der Geysire schliessen.

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...und es roch so gut!

Wir fuhren ausserplanmaessig schon ueber den Mittag zu unserer abendlichen Unterkunft, da starke Winde den Genuss einer Mittagsmahlzeit unter freiem Himmel verunmoeglichten. Am Nachmittag besuchten wir noch die Laguna Roja. Ihr Wasser wird von Mikroorganismen, je nach Sonneneinstrahlung, in intensives Rot gefaerbt.

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Die rote Laguna wird zudem von hunderten von Flamigos bewohnt.

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Die erste Nacht verbrachten wir in Sechserzimmern auf 4700 Metern Hoehe, wobei einige Fensterscheiben nur noch von Plastiksaecken abgedeckt waren. Folglich mussten wir uns gut isolieren, damit man bei Minus 20 Grad eine warme Nacht geniessen konnte.

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Am zweiten Tag fuhren wir vorbei an den Piedras de Dali (Steine, welche an Bilder des katalanischen Malers Salvador Dali erinnern) zum Arbol de Piedra. Dieser Stein vulkanischem Ursprungs wurde von Wind und Wetter so geschliefen, dass er die Form eines Baumes erhielt.

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Der "versteinerte Baum" mitten auf dem Altiplano in Bolivien.

Wir besuchten in der Folge noch vier weitere wunderschoene Lagunen. Die Namen derer sind uns leider nicht mehr sehr praesent, weshalb wir lieber die folgenden Bilder fuer sich alleine sprechen lassen.

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Lagune_2.jpg

Unsere zweite Nacht verbrachten wir in einem Hotel, welches vollkommen aus Salzsteinen gebaut wurde. Sogar die Better waren aus Salz. Nur der Boden der Duschen (wir genossen das heisse Wasser sehr) war mit gebrannten Kacheln belegt.

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Das Salzhotel wurde am Rande des weltweit groessten Salzsees erbaut. Der Salar de Uyuni befindet sich auf einer Hoehe von 3660 Metern ueber Meer und bedeckt ein Viertel der Flaeche der Schweiz. Es ist ein eigenartiges Gefuehl, wenn man mit dem Jeep mit hoher Geschwindigkeit ueber endlose Salzpisten fahren kann und nichts als weiss sieht. Sehr schnell denkt man dabei an Schnee, wobei dieser Untergrund auch gegessen werden kann.

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Mitten auf dem See gibt es noch zahreiche Inseln, welche alle aus Korallenriffen bestehen. Auf der "Isla de Pescadores" wachsen seit ueber 1000 Jahren Kakteen und es gibt einem dem Anschein, dass man von einem Nebelmeer umgeben sei, wenn man von der Spitze der Insel auf den Salzsee blickt.

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Nachdem wir die Insel hinter uns gelassen haben, wurden wir zu einem weiteren Salzhotel gefahren, welches mitten auf dem Salar de Uyuni steht. Dieses Hotel steht den Besuchern nicht mehr als Uebernachtungsmoeglichkeit zur Verfuegung, sondern dient nur noch als Museum.

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Am Rande des Salzsees wird auch heute noch die Salzgewinnung betrieben. Das Salz wird dabei zu Haufen aufgeschichtet, damit das darin enthaltene Wasser abfliessen kann und das Transportgewicht des Salzes nicht noch zusaetzlich erschwert.

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Als wir Uyuni erreicht hatten, verabschiedete sich die Haelfte der Reiseteilnehmer von uns, da diese zum Teil weiter nach "La Paz" reisten oder andere Orte in Bolivien besuchen wollten. Wir wurden von einem anderen Jeep in zweimal vier Stunden Fahrzeit und mit einer weiteren sehr spartanischen und kalten Uebernachtungsmoeglichkeit an die Grenze zu Chile zurueckgefahren. Dort stiegen wir in einen Minibus um und erreichten kurz darauf San Pedro de Atacama, wo unser Peugeot im Hostal schon auf uns wartete.

Als Abschluss unseres San Pedro de Atacama Besuches fuhren wir fast bei Vollmond ins "Valle de la Luna". Von einer grossen Duene aus konnten wir das farbenpraechtige Schauspiel bewundern, wenn jeweils die untergehende Sonne das bizarre Gestein des Valles in viele schoene Farben taucht, waehrend der Mond am Horizont aufgeht.

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Rueckblickend verbrachten wir eine sehr interessante und schoene Zeit in San Pedro de Atacama und Bolivien und waren froh, dass wir diese gefuehrte Tour gebucht hatten. Denn wir legten ca. 1120 Kilometer auf sehr unwegsamen und holprigen Steinpisten zurueck und unser Peugeot waere niemals in der Lage gewesen, diese Pisten zu meistern. Auch freuen wir uns, wieder selbst unsere kulinarischen Gerichte zubereiten zu koennen.

Posted by surfers 01.06.2007 11:01 AM Archived in Bolivia Comments (0)

San Pedro de Atacama

Tatio-Geysire (22.05.2007 - 24.05.2007)

sunny -14 °C

Mit Spannung erwarteten wir die kleine Wuestenoase San Pedro de Atacama, das Standartziel eines jeden Chilereisenden. Es dauert jedoch ein ganzes Weilchen, bis man von Antafogasta her, welches an der Kueste gelegen, ins Landesinnere gefahren ist. Auch gilt es einen Hoehenunterschied von knapp 3000 Metern zu ueberwinden. San Pedro de Atacama selbst liegt auf knapp 2440 Metern Hoehe mitten in der Atacamawueste, wird jedoch von hohen Bergen umschlossen und liegt am groessten chilenischen Salzsee, dem Salar de Atacama. Im Durchschnitt regnet es hier 14 Millimeter pro Quadratmeter (eines der trockenstens Gebiete der Erde). Dass das knapp 2000 Seelen Dorf voller Touristen sei, wurde uns schon im vornherein mitgeteilt. Wir fanden eine vollkommen auf Touristen ausgerichtete Infrastruktur, die Anzahl des Zielpublikums hielt sich aber dank der Nebensaison in Grenzen, was uns sehr freute.
Schon am naechsten Morgen galt es fuer uns, um 3.30 Uhr aufzustehen, da wir eine Tour zu den Tatio-Geysire gebucht hatten und wir dort noch vor Sonnenaufgang ankommen wollten. Gemaess Reisefuehrer wird einem abgeraten, auf eigene Faust dorthin zu fahren. Einerseits sei die Strasse in sehr schlechtem Zustand, andererseits sei auch der Weg schlecht ausgeschildert. Nach knapp 100 Kilometern in finsterer Nacht und auf holpriger Piste gelangten wir zum hoechstgelegenen Geysirefeld der Erde, auf 4300 Metern Hoehe. Man stelle sich vor, man befindet sich fast auf der Hoehe des Jungfraugipfels und kann aus zahlreichen Erdloechern mitverfolgen, wie Wasserdampf bis zu zehn Metern Hoehe aus dem Boden schiesst. Dass wir innerhalb von 24 Stunden von Meereshoehe auf 4300 Metern aufgestiegen waren merkten wir immer wieder, weil uns leichte Kopfschmerzen befielen und wir auch sehr schnell ausser Atem kamen, auch wenn es nur ein kleines Huegelchen zu ueberwinden galt.

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Die Geysire nach Sonnenaufgang auf 4300 Metern Hoehe.

Nachdem die Sonne aufgegangen war und wir unsere Fuesse und Haende noch kaum spuerten bei minus 14 Grad, erhielten wir die Gelegenheit, ein heisses Bad in einem Bergfluesschen zu geniessen, welches von einem Geysireerdloch erwaermt wird. Je naeher man dem Erdloch kam, desto heisser wurde das Wasser. Wer sich nicht vorsichtig genug im Wasser bewegte, haette sich leicht bei dem bis zu 90 Grad heissen Wasser verbrennen koennen. Eine schnelle Abkuehlung erhielt jedoch, wer sich an den verreisten Ufern anlehnte.

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Wir kamen auch noch in den Genuss von zahlreichen Tieren, welche auf dieser Hoehe leben. Allen voran die Vizcachas, Verwandte der Familie der Lamas.

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Die Vizcachas sind im Gegensatz zu den Lamas (siehe oberes Bild) kleiner und sind in ganz Chile vor der Jagd geschuetzt. Dies im Gegensatz zu Bolivien und Peru.

Nach unserer Rueckkehr um die Mittagszeit nach San Pedro de Atacama beschlossen wir, uns noch eineinhalb Tage Zeit zu nehmen, damit wir uns an die Hoehe anklimatisieren konnten. Dies, weil wir am kommenden Freitag einen viertaegigen Trip nach Bolivien unternehmen wollten, welcher bis auf 5000 Metern gehen wuerde.

Posted by surfers 01.06.2007 10:35 AM Archived in Chile Comments (0)

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