Mit einem sehnsuechtigen Blick zurueck...
und doch freudigen Erwartungen auf die Rueckkehr nehmen wir Abschied von Chile und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Euch!
Gruesse zum letzten Mal von der anderen Seite des Globus
Pascal & Chris
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]]>Wir haben uns entschieden, die Bilder sprechen zu lassen, um nicht nur von unserer eingesetzten Schreibfaulheit abzulenken ;-), natuerlich aber auch um unsere baldige Heimkehr vorbereiten zu koennen...
Die Kueste Rapa Nuis...
...erforscht waehrend einer Biketour...
...mit ihren tropischen Straenden...
...den Zeugen einer vergangenen Kultur...
...den freundlichen Locals...
...und perfekten Surfbedingungen.
Aber auch fuer uns hiess es schlussendlich mit weinendem Auge Abschied nehmen.
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]]>Pascal am Surfen in Iquique
Chris am Kontaktschliessen mit den Locals
Eine andere wenn auch sandigere Erfahrung des Boardens
Die Sandboardduenen mit ihren spektakulaeren Panoramen
Wieder einmal in Pichilemu (Pascal und ein Localsurfer)
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]]>Parapente - una nueva experiencia remains copyright of the author surfers, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Die kleine Industriestadt Tocopilla.
Die Suche nach einem nahegelegenen Surfspot noerdlich der Stadt verlief leider erfolglos. Was wir jedoch fanden, war ein kleiner Strand mit tausenden von Muscheln. Dieser kleine Spot entschaedigte uns fuer die erfolglose Suche und wird sicherlich in die Liste der moeglichen Gratisuebernachtungen aufgenommen fuer unsere Rueckfahrt nach Santiago.
Playa Cuchara
Am kommenden Morgen fuhren wir in guter Hoffnung weiter nordwaerts in Richtung Iquique. Leider mussten wir feststellen, dass in letzter Zeit ungluecklicherweise keine surfbaren Wellen an die Kueste gelangten, obwohl entsprechende Seiten im Internet dies prognostiziert hatten. In Iquique residierten wir das erste Mal in einem Hotel, da sich Pascal noch immer geschwaecht fuehlte von unserem Bolivientrip.
Iquique praesentierte sich im Weiteren fuer uns als die Stadt, in welcher an jeder Strassenecke unzaehlige defekte Autos (oder das was noch von ihnen uebrig ist) stehen und so suchten wir eine Uebernachtungsmoeglichkeit, bei der wir unser Auto sicher abstellen konnte. Als einzige Loesung bot sich eben der Aufenthalt in einem Hotel inklusive Garage an. Das Hotelfruehstueck stellte sich als "Appetitanreger" fuer das nachfolgende Fruehstueck auf dem Hotelzimmer heraus, doch die Aussicht vom Dachgeschoss des Hotels genossen wir indessen sehr.
Nach drei Tagen in Iquique, an denen sich Pascal auskurieren konnte, fuhren wir weiter nach Arica. Arica, die Grenzstadt zu Peru, bot uns waehrend drei Tagen wieder die Moeglichkeit fruehmorgens zu surfen. Dies genossen wir sehr, da wir uns nach dem Surfen jeweils an einem Fruehstueck laben konnten, welches seinesgleichen sucht (wir pflegten ganz gerne dem Slogan "eat as much as you can" zu entsprechen, mit welchem das Hostal fuer sich warb).
Der Trockenhafen Aricas
Die Kirche in Arica, erbaut von Gustav Eiffel vier Jahre vor dem Bau des Eiffelturmes in Paris.
In der letzten Nacht stiessen wir im Hostal noch auf Miriam und Stefan, jene zwei Schweizer, welche wir in San Pedro de Atacama kennen lernten und welche auch auf dem Trip nach Bolivien dabei waren. Sie erzaehlten uns, dass der Zeltplatz in Pica, einer Oasenstadt, sehr schoen war und sich als guenstige Uebernachtungsmoeglichkeit anbot. Dies traf sich gut, denn wir wollten als naechstes auf der Rueckfahrt in Pica vorbei schauen.
Zuvor besuchten wir jedoch die "Geoglifos de Pintados". Diese sind in Felsen geritzte Steinzeichnungen, welche von den Ureinwohnern von Chile her stammten. Die Zeichnungen befinden sich in der "trockensten Region der Erde". An dieser Stelle hat es gemaess Auskuenften von Chilenen seit mehreren Jahren nicht mehr geregnet. Diese Hochebene wird zum Meer hin gut abgeschirmt von jeglichen meteorologischen Einfluessen durch das entlang laufende Kuestengebirge und landseitig begrenzt vom 4000 bis 5000 Meter hohen Altiplano. Dazwischen herscht Pampa, zuweilen mit einem Salar (Salzsee).
Die meisten Geoglifen an einem Ort in Chile.
Der trockenste Platz auf Erden. Seit Jahren fiel hier kein Regen mehr.
Als wir noch kurz vor Sonnenuntergang in Pica ankamen, mussten wir feststellen, dass der von den Schweizern beschriebene Zeltplatz schon geschlossen hatte und wir, angesichts nur einer geplanten Uebernachtung in Pica, nicht sonderlich viel Geld ausgeben wollten fuer eine teure Unterkunft. So fuhren wir kurzentschlossen zum Aussichtspunkt, welcher ueber Pica gelegen ist und bauten dort unser Zelt auf. Waehrend den beiden Mahlzeiten hatten wir jeweils eine wunderbare Aussicht ueber Pica und die angrenzende Pampa. Wir genossen es sehr, diesen Ort fuer unsere Uebernachtung gewaehlt zu haben.
Unsere 1000-Sterne Uebernachtung ueber Pica.
Am kommenden Morgen fuhren wir weiter nach Iquique, um uns wieder dem Surfen zu widmen, in der Hoffnung, dass die Wellen mittlerweile groesser geworden sind. Danach werden wir gemuetlich die Kueste nach Sueden abfahren, denn in knapp drei Wochen muessen wir wieder in Santiago sein, um auf die Osterinseln zu fliegen. Auf diesen geheimnissvollen Ort sind wir schon sehr gespannt.
Iquique - Arica - Pica - Iquique remains copyright of the author surfers, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Am Freitagmorgen ging es um acht Uhr los, um wieder einmal Chile zu verlassen und alle Grenzformalitaeten zu erledigen. Deshalb wurden wir mit einem Minibus zur bolivischen Grenzstation auf 4000 Metern gefahren.
Die bolivianische Grenze zu Chile.
Nach dem wir alle notwendigen Stempel und Papiere ausgefuellt hatten, fruehstueckten wir, derweilen die Fahrer unserer Jeeps unsere Rucksaecke auf den Daechern verstauten.
Unsere Reisegruppe bestand aus zehn Teilnehmern und zwei Fahrern. Alleine sieben Teilnehmer kamen dabei aus der Schweiz, zwei aus Irland und einer aus Frankreich. Es ergab sich von selbst, dass waehrend des gesamten Trips neben Spanisch folglich auch Schwyzerduetsch, Franzoesisch und Englisch gesprochen wurde.
Nachdem wir ca. eine Stunde gefahren sind, erreichten wir die weisse und die gruene Lagune. Beide Lagunen sind miteinander verbunden, jedoch fliesst das Wasser der weissen Lagune in die gruene. Die gruenliche Farbe entsteht aufgrund von Mikroorganismen, welche im Wasser leben. Beide Lagunen sind eiskalt und zum Teil mit Eis an den Raendern bedeckt.
Gut erkennbar ist das weisse Wasser der Lagune.
Im Gegensatz dazu die gruene Lagune.
Weiter ging es an den Bergen der sieben Farben vorbei, ueber endlos erscheinende Hochebenen bis zu warmen Thermalquellen, wo wir uns waschen konnten. Diese Moeglichkeit wurde von einzelnen Teilnehmern auch sehr gerne genuetzt, da die erste Unterkunft auf ueber 4700 Metern keine Duschen bot und auch nur kaltes Wasser zur Verfuegung stand.
Im Gegensatz zu unserem letzten heissen Bad war dieses weit weniger romantisch und ueberfuellt mit anderen Leuten.
Nach dem wir uns frisch gewaschen wieder auf den Weg machten, gelangten wir zu einem weiteren Geysirefeld. Hier konnte man sich zwar nicht der Koerperreinigung betaetigen, jedoch sich eine neue Duftnote zusetzen lassen. Die Luft um die Erdloecher war vom Schwefel, welcher aus dem Boden austrat, mit dem Duft nach faulen Eiern zu vergleichen. Die Farben des Bodens liessen jedoch auf zahlreiche Inhaltsstoffe der Geysire schliessen.
...und es roch so gut!
Wir fuhren ausserplanmaessig schon ueber den Mittag zu unserer abendlichen Unterkunft, da starke Winde den Genuss einer Mittagsmahlzeit unter freiem Himmel verunmoeglichten. Am Nachmittag besuchten wir noch die Laguna Roja. Ihr Wasser wird von Mikroorganismen, je nach Sonneneinstrahlung, in intensives Rot gefaerbt.
Die rote Laguna wird zudem von hunderten von Flamigos bewohnt.
Die erste Nacht verbrachten wir in Sechserzimmern auf 4700 Metern Hoehe, wobei einige Fensterscheiben nur noch von Plastiksaecken abgedeckt waren. Folglich mussten wir uns gut isolieren, damit man bei Minus 20 Grad eine warme Nacht geniessen konnte.
Am zweiten Tag fuhren wir vorbei an den Piedras de Dali (Steine, welche an Bilder des katalanischen Malers Salvador Dali erinnern) zum Arbol de Piedra. Dieser Stein vulkanischem Ursprungs wurde von Wind und Wetter so geschliefen, dass er die Form eines Baumes erhielt.
Der "versteinerte Baum" mitten auf dem Altiplano in Bolivien.
Wir besuchten in der Folge noch vier weitere wunderschoene Lagunen. Die Namen derer sind uns leider nicht mehr sehr praesent, weshalb wir lieber die folgenden Bilder fuer sich alleine sprechen lassen.
Unsere zweite Nacht verbrachten wir in einem Hotel, welches vollkommen aus Salzsteinen gebaut wurde. Sogar die Better waren aus Salz. Nur der Boden der Duschen (wir genossen das heisse Wasser sehr) war mit gebrannten Kacheln belegt.
Das Salzhotel wurde am Rande des weltweit groessten Salzsees erbaut. Der Salar de Uyuni befindet sich auf einer Hoehe von 3660 Metern ueber Meer und bedeckt ein Viertel der Flaeche der Schweiz. Es ist ein eigenartiges Gefuehl, wenn man mit dem Jeep mit hoher Geschwindigkeit ueber endlose Salzpisten fahren kann und nichts als weiss sieht. Sehr schnell denkt man dabei an Schnee, wobei dieser Untergrund auch gegessen werden kann.
Mitten auf dem See gibt es noch zahreiche Inseln, welche alle aus Korallenriffen bestehen. Auf der "Isla de Pescadores" wachsen seit ueber 1000 Jahren Kakteen und es gibt einem dem Anschein, dass man von einem Nebelmeer umgeben sei, wenn man von der Spitze der Insel auf den Salzsee blickt.
Nachdem wir die Insel hinter uns gelassen haben, wurden wir zu einem weiteren Salzhotel gefahren, welches mitten auf dem Salar de Uyuni steht. Dieses Hotel steht den Besuchern nicht mehr als Uebernachtungsmoeglichkeit zur Verfuegung, sondern dient nur noch als Museum.
Am Rande des Salzsees wird auch heute noch die Salzgewinnung betrieben. Das Salz wird dabei zu Haufen aufgeschichtet, damit das darin enthaltene Wasser abfliessen kann und das Transportgewicht des Salzes nicht noch zusaetzlich erschwert.
Als wir Uyuni erreicht hatten, verabschiedete sich die Haelfte der Reiseteilnehmer von uns, da diese zum Teil weiter nach "La Paz" reisten oder andere Orte in Bolivien besuchen wollten. Wir wurden von einem anderen Jeep in zweimal vier Stunden Fahrzeit und mit einer weiteren sehr spartanischen und kalten Uebernachtungsmoeglichkeit an die Grenze zu Chile zurueckgefahren. Dort stiegen wir in einen Minibus um und erreichten kurz darauf San Pedro de Atacama, wo unser Peugeot im Hostal schon auf uns wartete.
Als Abschluss unseres San Pedro de Atacama Besuches fuhren wir fast bei Vollmond ins "Valle de la Luna". Von einer grossen Duene aus konnten wir das farbenpraechtige Schauspiel bewundern, wenn jeweils die untergehende Sonne das bizarre Gestein des Valles in viele schoene Farben taucht, waehrend der Mond am Horizont aufgeht.
Rueckblickend verbrachten wir eine sehr interessante und schoene Zeit in San Pedro de Atacama und Bolivien und waren froh, dass wir diese gefuehrte Tour gebucht hatten. Denn wir legten ca. 1120 Kilometer auf sehr unwegsamen und holprigen Steinpisten zurueck und unser Peugeot waere niemals in der Lage gewesen, diese Pisten zu meistern. Auch freuen wir uns, wieder selbst unsere kulinarischen Gerichte zubereiten zu koennen.
BOLIVIEN remains copyright of the author surfers, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Die Geysire nach Sonnenaufgang auf 4300 Metern Hoehe.
Nachdem die Sonne aufgegangen war und wir unsere Fuesse und Haende noch kaum spuerten bei minus 14 Grad, erhielten wir die Gelegenheit, ein heisses Bad in einem Bergfluesschen zu geniessen, welches von einem Geysireerdloch erwaermt wird. Je naeher man dem Erdloch kam, desto heisser wurde das Wasser. Wer sich nicht vorsichtig genug im Wasser bewegte, haette sich leicht bei dem bis zu 90 Grad heissen Wasser verbrennen koennen. Eine schnelle Abkuehlung erhielt jedoch, wer sich an den verreisten Ufern anlehnte.
Wir kamen auch noch in den Genuss von zahlreichen Tieren, welche auf dieser Hoehe leben. Allen voran die Vizcachas, Verwandte der Familie der Lamas.
Die Vizcachas sind im Gegensatz zu den Lamas (siehe oberes Bild) kleiner und sind in ganz Chile vor der Jagd geschuetzt. Dies im Gegensatz zu Bolivien und Peru.
Nach unserer Rueckkehr um die Mittagszeit nach San Pedro de Atacama beschlossen wir, uns noch eineinhalb Tage Zeit zu nehmen, damit wir uns an die Hoehe anklimatisieren konnten. Dies, weil wir am kommenden Freitag einen viertaegigen Trip nach Bolivien unternehmen wollten, welcher bis auf 5000 Metern gehen wuerde.
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]]>Wir merkten sehr bald, dass wir es gleichentags nicht mehr bis nach Copiapo schaffen wuerden und bogen in das Huascotal ab um in Los Toyos zu naechtigen. Auch dort genossen wir eine herliche aber sehr kalte Nacht direkt an der Kueste.
Die Strasse von Huasco nach Los Toyos.
Nicht nur auf dem Zeltplatz von Los Toyos eigneten sich Kerzen hervorragend als Vorzeltbeleuchtung.
Anderntags setzten wir unsere Fahrt fort und kurz nach Copiapo gelangten wir gluecklicherweise wieder an die Kueste und somit veraenderte sich auch das Landschaftsbild, links das Meer, rechts unendlich hohe Sandberge.
Wir erreichten auch Balneano Flamenco leider schon wieder nach dem Eindunkeln und mussten ein weiteres Mal erleben, dass Zeltplaetze, welche als ganzjaehrig im Reisefuehrer deklariert sind nicht immer geoeffnet haben. Somit uebernachteten wir in den bisher "uebelsten Cabanas", welche wir bis jetzt angetroffen hatten. Pascal musste seine Isoliermatte auf die Matraze legen, um eine entsprechende Haerte des Bettes zu erreichen. Dagegen war das Bettgestell von Chris schon so durchgelegen, dass er gleich das ganze Bett an die Wand stellte und die Matraze auf den Boden legte, um darauf schlafen zu koennen und nicht einzusinken. Vor der Tuere ratterte ein Dieselgenerator, um Strom zu erzeugen. Dieser beendete seine Arbeit aber fristgerecht um 22 Uhr und wir sassen in der Folge im Dunkeln.
Im Nachhinein erfuhren wir, dass diese Cabanas normalerweise von den Minenarbeitern bewohnt werden, welche in unmittelbarer Naehe ihrer Arbeit nachgehen.
Am folgenden Morgen fuhren wir nach "Balneario Portofino", um unserer morgendlichen Surfsession nachzugehen. Und da es ja in Chile fast so viele Hunde gibt wie Einwohner erstaunte es uns auch nicht, dass es darunter auch eine Spezies gibt, welche dem Surfen fast ebenso viel Beachtung schenkte wie wir.
Balnearion Portofino mit unserm Peugeot und unserem kleinen Reisegepaeck.
Wir fuhren nach ein paar Stunden weiter in den noerdlich gelegenen Nationalpark Pan de Azucar. Dort fanden wir einen Zeltplatz, welcher sich an einem Traumstrand befindet. Waehrend dem Surfen am spaeteren Nachmittag tummelten sich gleich neben uns eine Gruppe von Pinquinen im Wasser. Dies laesst wohl "kaum" auf eine warme Wassertemperatur schliessen, oder?
Wir blieben drei Naechte im Nationalpark und fuhren noch vor dem Fruehstueck weiter in Richtung Antafogasta. Auf halbem Weg genossen wir unser Fruehstueck neben der Panamerica. Lustigerweise hupten uns zahlreiche Truckfahrer zu, als sie vorbei fuhren.
Fruehstueck entlang der Panamerica mitten in der Wueste.
In Antafogasta angelangt suchten wir uns einen gemuetlichen Zeltplatz, welches sich jedoch nicht als ganz leichtes Unterfangen herausstellte. Wir fanden jedoch einen mit sehr symphatischen und unterhaltsamen Nachbarn.
Das Wahrzeichen von Antafogasta, ein steinernes Tor vor der Kueste, ist eines der schoeneren Objekte, welches die Hafenstadt zu bieten hat und einen sehr stark an die "Great Ocean Road" in Australien erinnert.
Am Dienstag, 22.05.2007, fuhren wir begleitet von einem heftigen Sandsturm weiter in die Oase "San Pedro de Atacama", welche mitten in der trockensten Wueste der Welt gelegen ist.
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]]>Blick vom Wohnzimmer aufs Meer. Gut zu erkennen ist die erhoehte Lage ueber den Klippen.
Nach zwei weiteren Naechten auf dem nahegelegenen Zeltplatz und schoenen Surfsessions verliessen wir Las Molles wieder in Richtung La Serena.
Unser Standplatz in Las Molles. Doch es spielte eigentlich keine Rolle, wo wir uns hinplaziert haetten, denn wir waren die einzigen Gaeste um diese Jahreszeit.
Endlich kamen wir mal zum Surfen...
In La Serena naechtigten wir im Hostal La Punta. Der Tagesablauf bestand darin, dass wir vor dem Fruehstueck einen Morgensurf absolvierten und nachher die naehere Umgebung nach weiteren Spots absuchten, um uns wieder dem Surfen zu widmen. Leider war der Swell kleiner als prognostiziert und so trafen wir an zahlreichen Orten leider nur kleinere Wellen an, als wir eigentlich erhofft hatten.
Das Wahrzeichen der Schwesterstadt "Coquimbo", das "Cruz del III Milenio" besuchten wir natuerlich auch. Dieser Betonkoloss in Form eines ueberdimensionierten Kreuz steht in starkem Gegensatz zu den Barackenbauten an dessen Fusse. Und von weitem sieht man die "billige" Bauart des Schalenbetons zum Glueck auch nicht. Fazit: Aus der Ferne betrachtet wirkt das Kreuz sehr schlicht und schoen, aus der Naehe ist es jedoch fraglich, ob ein solches monumentales Bauwerk einen solchen Ort wirklich aufwertet oder nicht. Die entsprechende Antwort bleibt dem Besucher vorenthalten.
Das ueberdimensionierte und wuchtig anmutende "Cruz del III Milenio" in "Coquimbo".
Daneben wirken die Haeuser der Einwohner von Coquimbo fast klaeglich neben dem Betonbauwerk.
Die Fahrt fuehrte uns nach drei Tagen in La Serena weiter Richtung Norden, zu weiteren empfohlenen Surfspots zwischen La Serena und Antafogasta.
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]]>Schlussendlich konnten wir auch Santiago nach gut einer Woche wieder verlassen und den warmen und trockenen Norden Chiles in Angriff nehmen...
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]]>San Carlos de Bariloche en Argentina - Wir hoerten immer wieder, es sei wie Zermatt in der Schweiz. Doch wer dies denkt, der war noch nie in Zermatt. Wenn man Kaese- oder Schokoladenfondue essen kann, alle schweizer Kantonswappen an etlichen Hauswaenden sieht, man zwischen dem Hotel Matterhorn, Zermatt oder Gstaad auswaehlen kann, um seinen Wertesten zu betten, dann darf man sich noch lange nicht in der Schweiz fuehlen. Doch nebst all diesen vermeintlichen truegerischen Schokoladenfabriken und Uhrengeschaeften, gibt es doch viele Dinge in San Carlos de Bariloche, welche einen Abstecher durchaus lohnenswert, ja sogar empfehlenswert machen.
Mittwoch:
Die Busreise ueber die mittlerweilen schneebedeckten Andenpaesse dauerte ungefaehr neun Stunden. Wenn das ganze Passprozedere an der Grenze nicht waere, dann wuerde es sehr wahrscheinlich auch in fuenf Stunden gehen. Doch da der argentinische Zoll peinlichst genau mit einem Spuerhund nach vermeintlichen frischen Nahrungsmitteln sucht, welche man aufgrund von Fruchtfliegen und so weiterem nicht ueber die Grenze mitnehmen darf, dauert es eben ein Weilchen.
Als wir in Argentinien ankamen, heuerten wir erst einmal einen Taxifahrer an, welchen uns zu einem Bancomaten chauffierte, damit wir wenigstens im Besitze einiger argentinischer Pesos waren, um die Fahrt vom ausserhalb der Stadt gelegenen Busterminal zum Hostel zu bezahlen. Nur leider waren die erhaltenen Geldscheine nicht in der Groessenordnung, mit welchen man in Bariloche Taxis bezahlen kann. Somit mussten wir uns zuerst das Geld fuer die Fahrt vom Hostel, in welchem wir aber noch gar nicht eingecheckt hatten, leihen. Manchmal ist es Gold wert, wenn man an unkomplizierte Leute geraet.
Donnerstag:
Fuer diesen Tag liehen wir uns zwei argentinische Mountainbikes und hatten Grosses vor. Doch als wir losfuhren, mussten wir rasch unsere Plaene aendern. In Chile dachten wir schon, dass wir wohl nicht die gluecklichste Hand hatten bei der Auswahl der Bikes. Doch diese beiden Bikes waren definitiv die Kroenung. Da wir es jedoch schon gewohnt sind, unsere Reiseplaene kurzfristig noch aendern zu muessen, fuehlten wir uns dieser Situation schon genuegend vertraut und es wurde eine schoene Tour rund um den Cerro Otto.
Freitag:
Heute hiess es um 5.45 Uhr aufstehen, um zeitig in "Le Cathedral" am Ausgangspunkt unserer Wanderung zu sein.
Nicht die beste Kartenqualitaet, doch man kann vielleicht erkennen, wo es durch ging.
Im Dunkeln liefen wir los, um den Sonnenaufgang spaeter geniessen zu koennen.
Wir verliessen das Hostel vor sieben Uhr und liefen um 7.45 Uhr von "Le Cathedral" los, um 3 Stunden spaeter und mit etlichen Hoehenmeter unter den Fuessen im "Refugio Frey" anzukommen.
Das "Refugio Frey" am wunderschoenen Bergsee nach drei Stunden Aufstieg.
Von dort ging es an zwei wunderschoenen Bergseen vorbei ueber eine Grette zur "Puerto Princessa". Zum guten Glueck befanden sich schon einige wenige Fussspuren auf unserer Route, so dass wir immerhin eine leichte Ahnung hatten, wo sich unser Weg befand. Trotzdem war die Route nicht ganz leicht begehbar, da schon eine betrachtliche Menge an Schnee lag und der Boden zum Teil derart gefroren war, dass wir nicht immer die beste Trittsicherheit hatten.
Auch waren die Wegweiser (auf Felsen aufgemalte einfache rote Punkte) nicht immer leicht zu entdecken.
Wir wurden jedoch immer wieder mit wunderbaren Panoramen fuer unseren muehevollen Aufstieg belohnt.
Die Tour beendeten wir nach 7 Stunden effektiver Marschzeit mit der Talfahrt einer Gondelbahn, welche ausnahmsweise fuer eine geschlossene Gesellschaft geoeffnet war, welcher wir uns einfach hinten anstellten.
Samstag:
Auf dem Programm stand relaxen und das Auskundschaften des Bikeverleihs fuer den kommenden Tag.
Sonntag:
Wir fuhren mit dem oeffentlichen Bus bis zum 25 Kilometer entfernten Bikeverleih. Von dort radelten wir auf Nebenstrassen und Schotterpisten (diese koennen manchmal ziemlich muehsam und anstrengend sein, vor allem wenn die Abstaende der Rillen sehr nahe beieinander liegen) nach "Le Cathedral", um unser Once zu geniessen.
Nach einem guten Once genossen wir die Talfahrt und fuhren an etlichen Seen vorbei dem "Circuit Chico", unserem zweiten Etappenziel entgegen. Der "Circuit Chico" ist eine huegelige Rundstrecke um den Lago Moreno. Nach ca. 70 Kilometern beendeten wir unsere Biketour wieder beim Bikeverleih, von wo uns der oeffentliche Bus nach Bariloche zurueck brachte.
Montag:
Heute liefen wir auf die Bergspitze, dem "Cerro Otto", um welchen wir am ersten Tag mit dem Fahrraedern geradelt sind. Wir genossen unser Once diesmal in der Bergstation der Gondelbahn, bevor wir uns eine Nachspeise im Drehrestaurant (wie demjenigen des Piz Glorias auf dem Schilthorn - die Schweiz laesst gruessen) goennten.
Blick vom Cerro Otto in Richtung "Circuit Chico" und den "Lago Moreno".
Nach einem raschen Abstieg ueber steile Singletrails (wie sehr wir es uns gewuenscht haetten, jetzt ein Bike zu besitzen) ging es wieder dem Hotel entgegen. Dies war auch sogleich unser letzter Tag unseres Ausfluges nach Argentinien, um einerseits unser Visum zu verlaengern und andererseits auch einmal wieder die Topografie Patagoniens zu Fuss und per Bike zu erfahren.
Patagonien / ARGENTINIEN remains copyright of the author surfers, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Der Wind blies entsprechend stark, was uns jedoch nicht davon abhielt, die Landschaft zu geniessen. Gluecklicherweise konnten wir von einem etwa einstuendigen Regenunterbruch profitieren.
Blick auf den Lago Llanguihue mit der ersten Sektion der Sesselbahn.
Das vulkanische Gestein knapp unterhalb der Schneedecke spiegelt sich im Sonnenlicht in den unterschiedlichsten Farben. Die Farbpalette reicht von Rot ueber Gruen bis hin zu tiefstem Schwarz. Die rote Farbe des Gesteins ist der Rand eines kleineren Kraters.
Auf dem Rueckweg ins Tal...
Am Sonntag fuhren wir in das Skigebiet des Vulkans Casablanca. Auch dort liefen wir den Skiliften entlang den steilen Vulkanhang hoch, diesmal jedoch bis zur Bergstation.
Dem Skilift entlang bis zum Kraterrand des Vulkans Casablanca
Die Bergstation ist erreicht, nur leider mussten wir nicht "abbuegeln". Dafuer waren wir die einzigen hier oben.
Belohnt wurden wir mit einer fantastischen Rundsicht begleitet von entsprechend heftigem Wind. Zu dieser Jahreszeit scheint es normal zu sein, dass sich Wind mit Regen abwechselt. Wir bevorzugen momentan den Wind.
Links ist der Vulkan Puntiagudo (2190 Meter) und rechts der Vulkan Osorno (2652 Meter), welchen wir gestern besucht hatten.
Blick in oestliche Richtung gegen Argentinien vom Kraterrand und der Bergstation des Skiliftes aus.
Volcán Osorno und Volcán Casablanca remains copyright of the author surfers, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Blick von aussen ans Hostal "Casa Hexagon".
Zum Glueck habe ich das Hostal noch am ersten Tag fotografiert, denn danach sahen wir nie mehr ein Fleckchen blauen Himmel. Und die Einheimischen haben uns mitgeteilt, dass wenn wir von sinnflutartigen Regenfaellen sprechen, fuer sie die gleichen Bedingungen mit dem Vornamen des Regens zu vergleichen sei, denn Chaiten sei der niederschlagsreichste Ort in ganz Chile, na dann mal Prost mit Regenwasser...
Trotzdem und in der Hoffung, Gore-Tex Klamotten seien nun wirklich dicht, haben wir uns am selben Tag und bei bedecktem Himmel in Richtung unser Reiseziel aufgemacht, um eine ca. dreistuendige Wanderung im Parque Pumalin zu einem verborgenen Wasserfall zu unternehmen.
Der Parque Pumalin ist der weltgroesste private Nationalpark, gegruendet vom ehemaligen Besitzer der Modefirma Esprit (Douglas Tompkins), welcher nach und nach ganze Landstuecke Chiles zusammen kauft, um diese wieder der Natur zu ueberlassen. Leider gibt es auch in Chile einflussreiche politische Personen, welche dieses oekologische Vorhaben nicht besonders unterstuetzungswuerdig finden, ja sogar gewissen Landbesitzern verbieten, ihr Land dem Parque Pumalin zu verkaufen. Der Name Pumalin bedeutet im uebrigen, "dort wo der Puma wohnt". Gesehen haben wir ihn leider nicht, schade...
Der auf halber Strecke gelegene Lago Rio Blanco, mit der zunehmends dichter werdenden Wolkendecke.
Nach etwa einstuendiger Fahrzeit kamen wir in Caleta Gonzalo an. Dort befand sich der Ausgangspunkt fuer unsere Wanderung. Wir koennen euch die Wanderung, falls ihr auch mal in dieser Gegend seid, nur "waermstens" empfehlen. Der Weg schlaengelt sich mitten durch das Dickicht, umgeben von dicken Baeumen und Farnen. Die Steine sind mit gruenschimmerndem Moos bewachsen. Von Zeit zu Zeit helfen kleine Holzbrueckchen, moorigen Untergrund zu begehen.
Auch eine Flussdurchquerung oder steile Treppen sind zu ueberwinden, bis man dann schlussendlich nach geschaetzten zwei Stunden am Endziel, dem Wasserfall ankommt.
Auf die speziell nassen Witterungsverhaeltnissen muss man bei den beiden entsprechenden Bilder wohl nicht mehr extra hinweisen.
Unsere Gore-Tex Klamotten, wie eingangs schon erwaehnt, haetten eigentlich dicht gehalten, sofern man nicht das Einsatzgebiet falsch bemisst. Durch den starken Niederschlag verwandelte sich der Fluss beim Rueckweg zu einem echten Hindernis, als wir ihn durchquerten und auch das abfliessende Wasser nahm die gleichen Wege talwaerts wie wir. Somit waren schnell einmal unsere Schuhe zu wenig hoch konstruiert. Doch wasserdichte Membranen halten auch dann noch dicht, wenn Wasser mal im Schuh drin ist. Wir sprechen aus Erfahrung.
Als wir bei Caperucita Roja angelangt waren, waren wir uns einig, dass man diese Wanderung nur bei trockener Witterung unternehmen sollte. Einen entsprechenden Warnhinweis fanden wir dann auch noch abends in einem unserer Reisefuehrer. Gelesen haetten wir ihn ja, nur eben zu einem falschen Zeitpunkt.
Auf dem Rueckweg nach Chaiten hielten wir nochmals an der kleinen Bucht an, an welcher wir morgens gefruehstueckt hatten nach der naechtlichen Faehrfahrt. Und wie so immer, koennen ein paar Sonnenstrahlen ganze Landstriche veraendern.
Die Careterra Austral fuehrt quer durch den Parque Pumalin.
Morgens bei sehr bedecktem Himmel gefruehstueckt, abends nach verregneter Wanderung (durch den Regenwald, ist ja eigentlich logisch) die letzten und einzigen Sonnenstrahlen zum "Once" genossen.
Blick Richtung Chaiten vom Parque Pumalin aus gesehen.
Einen weiteren Ausflug widmeten wir heissen Quellen im Regenwald. Das Geniessen von 55 Grad heissem Wasser, Open-Air bei stroemendem Regen ist wirklich sehr unvergesslich. Aus Gruenden der Diskretion werden an dieser Stelle keine Bilder veroeffentlicht. Wir bitten um Verstaendnis... ;-)
Leider fuehlte sich Caperucita Roja noch immer nicht wohl und nach der "Konsultation" des hiesigen Dorfmechanikers entschieden wir uns, die naechste Faehre wieder zureck nach Puerto Montt zu nehmen. Doch leider ist dies einfacher gesagt als getan, da in der Nebensaison weniger Faehren verkehren und somit die freien Plaetze rar sind. Dies hiess fuer uns fuenf Tage warten.
Diese restlichen Tage in Chaiten verbrachten wir mit Lesen, Malen, Zeichnen, Kochen und etlichen Spaziergaengen durchs Dorf, um die offenen Supermaerkte zu finden. Der Regen liess bis zum Ablegen der Faehre in Richtung Puerto Montt am Mittwochabend nie nach.
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]]>Waehrend Caperucita Roja noch in der Garage verweilte sind wir mit zwei chilenischen Mountainbikes am Fuss des Vulkans Osorno biken gegangen. Die Qualitaet der Bikes schien uns, im Vergleich mit den bisher gesichteten Fahrraedern hoch, doch der Fahrkomfort war trotzdem nicht mit unseren gewohnten Verhaeltnissen zu vergleichen.
Zieldestination unserer Rundtour war der Lago todos los Santos, ueber welchen im Sommer auch eine Reiseroute nach Argentinien fuehrt.
Die Berge im Hintergrund befinden sich bereits in Argentinien.
Auf dem Rueckweg hielten wir noch kurz in Puerto Varas, um die Abendstimmung am Lago Llanquihue zu geniessen und den Vulkan Osorno ein letztes Mal zu betrachten.
Am Donnerstagabend ging es nun endlich los, mit reparierter Caperucita Roja fuhren wir nun von Puerto Montt auf die Faehre, welche uns bis nach Chaiten brachte.
Die linke Faehre steht im Hafen von Puerto Montt bereit, um Caperucita Roja und uns nach Chaiten zu bringen.
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]]>Beim Verlassen der Stadt kamen wir auch am Brandort vorbei. Das Haus war bis auf den Kamin komplett abgebrannt.
Die Fahrt war lange, jedoch gepraegt mit wunderschoenen Aussichten auf die Landschaft und die Vulkane Chiles. Nach endlich sieben stuendiger Fahrt, zum Glueck hatten wir Valdivia schon fruehmorgens verlassen, erreichten wir die Faehre, um auf die Insel zu gelangen und somit konnte der Ueberschiffung auf die Insel nichts mehr im Wege stehen.
Blick vom stillen Oertchen auf der Faehre (unbezahlbar)...
Nach einer halbstuendigen Fahrfahrt erreichten wir die Insel und hielten gleich einmal Ausschau nach einem schoenen Plaetzchen fuer ein Once. Unsere knurrenden Maegen uebertoenten schon die Schiffsmotoren und so war unser Ziel gleich das erste schoene Plaetzchen auf der Insel.
Die Insel Chile ist ungefaehr 145 Km lang und etwa knappe 50 Km breit. Das Land ist huegelig, aber nicht bergig und wird von einem grossen Wald bedeckt. Ein grosser Teil der Insel steht unter Naturschutz und dieser ist zum Teil nur per Wasserweg erreichbar, da es keine Strassen gibt. Den Besucher faszinieren mehr noch als die Landschaft mit den satten Farben, die Ruhe der Menschen hier und ihre eigene Kultur, von sagenumwobenen Legenden, speziellen Gerichten und heiterer Musik. Ein haeufiges Sprichwort lautet: "Wer sich beeilt, verliert Zeit".
Der starke Wind auf Chiloe kann man an den Formen der Baeume ablesen.
Nach einem ausgiebigen Once und einer kleinen Siesta machten wir uns auf die Suche nach einer gemuetlichen Unterkunft fuer die naechsten Tage. Wir wollten etwa in der Mitte der Insel stationiert sein, um die Insel ideal zu erkunden. Nach der Durchfahrt von Castro, der Inselhauptstadt, beschlossen wir rasch unsere Suche entfernt von der geschaeftigen und lauten Stadt weiterzufuehren, da die Panamerica, welche im suedlichen Teil der Insel Chiloe beginnt, direkt durch die Stadt fuehrt. Mit dem Sonnenuntergang fanden wir dann schlussendlich auch ein wunderschoenes Plaetzchen abseits der stark befahrenen Hauptstrasse. Ein sogenanntes Palafito, ein Haus auf Stelzen ueber dem Wasser. Wenn wir schon nicht am Meer mit dem Rauschen der Wellen sein konnten, so war etwas Wassergeplaetscher auch akzeptabel ;-)
Die Naechte waren kuehl, aber unser Palafito bestens mit einem heimeligen und warmen Kamin ausgestattet. Eigentlich ist die Insel Chiloe einer der regenreichsten Teile Chiles, doch das Glueck war uns hold, und wir hatten 4 sonnige Tage (ein eher ungewoehnliches Phaenomen wie uns einige Einheimische mitteilten). Die vier Tage verbrachten wir mit dem Erkunden der Insel. Ob die Nordspitze der Insel mit ihren unberuehrten romantischen Buchten, in denen sich Schwaerme von Delphinen tummelten und um die Wette surften...
oder die Westseite mit ihrem grossen Nationalpark "Parque Nacional Chiloe"...
Blick ueber den Parco Nacional de Chiloe
Die Insel zeigte sich uns von ihrer schoensten Seite und es wurde uns schon ein bisschen traurig ums Herz, als wir die Faehre fuer den kommenden Sonntag zurueck aufs Festland, diesmal aber weiter in Richtung Sueden, nach Chaiten buchten. Doch fuer die letzte Nacht wurde nochmals kraeftig eingeheizt, der leuchtende Sternenhimmel bewundert und bald legten wir uns schlafen, da wir am Sonntag frueh los wollten, um die Faehre Mittags in Quellon zu erreichen. Doch der Sonntag sollte anderst enden als wir dachten...
Sonntag Morgen frueh, Chris checkte nochmals Oel und Wasser, hatten wir schon Probleme, den Motor zu starten. Wir dachten uns, dass dies wohl an der kuehlen Nacht oder vielleicht an der Batterie liegen koennte und entschieden uns im Ablegeort der Faehre an einer Tankstelle uns zu erkundigen...
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]]>Das gemuetliche Haeuschen "Casa de Manuel"
Wir einigten uns dann auf „ungenuegend“ fuers Telefonieren... und waren froh, uns nach der achtstuendigen Fahrt und fast zwei Stunden vergeblichen Wartens in die schon frischbezogenen Better zu hauen (eigentlich wollten wir ja nur fuer eine Nacht unser Zelt im Garten aufstellen...). Der naechste Tag war dann vollgepackt. Wir mussten unsere Autoregistrierung erneuern und natuerlich ein Board fuer Chris suchen. Doch mit der sehr hilfreichen Unterstuetzung von Manuel - wir glauben, er war froh mal wieder aus seinem Haus zu kommen - erledigten wir rasch die Registrierung und konnten somit die Suche nach dem geeigneten Schlitzer fuer Chris auf uns nehmen. Stunden spaeter und X-abgeklapperten Sport- und Surflaeden mussten wir feststellen, Chile (mal vorneweg der Sueden Chiles) ist noch ein Entwicklungsland im Bereich des Surfens. Neben ein paar gefundenen Shortboards und vollen Kleiderregalen endete unsere Suche erfolglos. Wir mussten einsehen, wir haetten schon in Santiago oder Viña del Mar nach einem Board suchen muessen. Erschoepft kehrten wir zureck und wurden von einem sehr feinen Mittagessen mit Fisch und verschiedenen Salaten empfangen.
"Wieviel wuerdet ihr fuer einen solchen Schlafzimmerausblick bezahlen?"
Nach einem weiteren leckeren Abendessen und dem Entscheid, eine weitere Nacht zu bleiben, machte sich bei uns zunehmends das Gefuehl breit, die tolle chilenische Gastfreundschaft nicht noch weiter zu beanspruchen. Der Tag endete mit einem wunderschoenen Sonneruntergang und die Wettervorhersage versprach weiterhin schoenes Wetter. So stellten wir den Wecker frueh auf acht Uhr, um am Sonntag die geplante Kuestenroute und somit auch die erste Herausforderung fuer unsere „caperucita roja“ in Angriff zu nehmen.
Abschied von unserem super-netten Manuel. Der Rest der Familie war leider noch im Land der Traeume...
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]]>Das Doerfchen Quillon mit dem im Vordergrund befindlichen Hafen.
Punta Quillon mit eisernem Leuchttuermchen
Die Stunden vergingen rasch und es stellte sich wiederum die Frage, wo wir die Nacht verbringen wollen. Ein kleines Schildchen am Strassenrand verwies uns auf zwei riesige Cabañas. Jedes dieser Haeuser wuerde eigentlich Platz fuer acht Personen bieten und kostet in der Hauptsaison pro Nacht 45'000 Pesos, was umgerechnet etwas ueber 100 Franken entspricht. Mit etwas Feilscherkunst und Beharrlichkeit bezahlten wir dann in der Nebensaison nur noch deren 12'000 Pesos. Somit konnten wir unseren Reisetag in gediegender Atmosphaere und in einem luxerioesen Cabañas ausklingen lassen.
Das rechte Cabaña nur fuer uns alleine, welche ein Luxus...
Blick ins Wohnzimmer mit den grossen Panoramascheiben mit Meeresblick.
Natuerlich genossen wir am folgenden Morgen das Joggen am Strand und unsere Pilatusuebungen auf der Terasse zu taetigen, waehrend uns die Morgensonne aufwaermte.
Am folgenden Tag fuhren wir wiederum die Westkueste entlang in Richtung Sueden. Wie weit wir kommen wollten, liessen wir noch gaenzlich offen, denn laut Strassenkarte standen Wellblechpisten (Schotterpisten) auf dem Programm. Auch waren wir gespannt, ob la caperucita roja ueber die Schotterpisten gleiten wuerde oder ob das Reisen auf unbefestigten Strassen doch nicht so angenehm waere, wie wir uns dies vorstellten.
La Caperucita Roja in ihrem Element. Wir wurden nicht enttaeuscht und koennen auch auf diesen zum Teil sehr grobschotterigen Pisten gemuetlich fahren, als ob man auf Asphalt cruisen wuerde.
Pascal lotste mich bei Kilometer 56 zu einem wirklich sehr wunderschoenen Plaetzchen, um unser heissgeliebtes "once" abzuhalten.
Die Wellen waren nicht surfbar, der Wind blies mit unverbitterterter Kaelte, doch mit Wollmuetze und warmen Kaffee in der Tasse war es einfach herrlich. Zwei Stunden waren rasch verueber und wir wollten doch noch ein Stueckchen vorwaerts kommen. So fuhren wir der Stadt Valdivia entgegen. Die Landschaft wurde nun zusehends gruener, etliche Seen praegten das Landschaftsbild und man konnte es fast nicht glauben, am anderen Ende der Welt zu sein. Die Landschaft war eher eine Mischung von Irland (Seen mit unglaublichen Wolkenbildern) und Neuseeland (Ocean, Kuestenverlauf).
Sonnenuntergang bei Meduhin, bevor wir weiter in Richtung Valdivia fuhren.
Der Grund fuer unser zweitaegiger Besuch der Stadt Valdivia war die Pflege von Caperucita Roja. Heute erhielt sie frisches Oel und neue Bremsfluessigkeit sowie einen neuen Autoradio, damit wir auf unsere umfangreiche MP3 Sammlung waehrend des Reisen zu greifen koennen. Somit wird sie zunehmends zum Luxuscruiser...
Wir werden morgen weiter auf die 500 Kilometer entfernte Isla de Chiloe fahren und dort ein paar Tage verbringen, bevor wir uns spaeter noch mit der Caretera Austral befassen werden. Doch dies wird im naechsten Bericht stehen.
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]]>Das erste Picnic, bei den Chilenen oft liebevoll "once" (elf) genannt, welches jedoch erst nach 15 Uhr eingenommen wird.
Punta del Lobos praesentierte sich mit guten, aber kleinen Wellen fuer Pascal. Doch leider ist der Humboldtstrom aus der Antarktis kaelter als wir annahmen - die Wassertemperatur ist sehr hautstraffend und verjuengend - und somit galt es, ein weiteres Problem zu loesen. Fuer Chris musste nun auch noch ein dickerer Wetsuit her, damit ihm die Lust am Surfen im Sommerwetsuit nicht schon nach einigen Minuten vergeht, aufgrund der eisigen Wassertemperaturen. Doch auch dieses Problem konnten wir rasch loesen. Obwohl wir feststellen mussten, dass neben Autos auch Wetsuits teurer sind hier in Chile als in Spanien oder Portugal. Na ja, man goennt sich ja etwas fuer die Gesundheit.
Surfer am Punta de Lobos
Unsere beiden Naechte verbrachten wir gemuetlich in einer Eco-Lodge mit drei Cabañas etwas oberhalb des Dorfes, welche eine fantastische Meeressicht boten. Die Meeresbrandung konnte man aufgrund des starken Windes bis zu unserem Logierplatz hoeren. Schoener kann man nun wirklich nicht wohnen in Pichilemu, ausser vielleicht gerade am Strand.
Im Vordergrund unser kleines Haeuschen, im Hintergrund das Cabaña der Besitzer.
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]]>Montagvormittags verabschiedeten wir uns von Judith und Philipp und ihren zwei Kindern, Fabio und Lia, und besuchten erneut die Garage, welche uns das Auto vermittelt hatte. Nach einem sehr heissen Vortag, bereitete uns das kochende Kuehlwasser etwas Sorgen und wir beschlossen, das Kuehlsystem durch Fachleute checken zu lassen. Doch der Mechaniker konnte uns beruhigen und nach einer Stunde in der Garage wollten wir endlich RAUS aus der Millionenmetropole. Wir wussten, dass der schnellste Weg die Autobahnen sind, fuer welche man aber bezahlen muss. Entweder mit einem Geraet (aehnlich dem LSVA in der CH) oder mit einem Tagespass. Wir entschieden uns fuer die Hauptstrassenvariante, da wir sonst zuerst noch ein entsprechendes Buero aufzusuchen hatten. Wir fuhren los, leider ohne Strassenkarte von Santiago, da wir beim besten Willen keine fanden. Jede Tankstelle sagte uns, dass nur die Autobahn Raststaetten Strassenkarten von Santiago verkaufen wuerden…
Doch nach einer Stunde Fahrt und dreimaliger Benuetzung der Autobahn ohne Erlaubnis (sogar Chile verfuegt ueber entsprechende Kontrollstellen mit digitalen Kameras ueber den Fahrstreifen) entschlossen wir uns, einen Tagespass zu holen. Doch auch dies ist nicht so einfach. Fuer uns begann eine zweistuendige Schnitzeljagd. Nach fuenf verschiedenen Bueros und zahlreichen gefahrenen Kilometern wurde uns dann mitgeteilt, wir koennten gar keinen Tagespass beziehen, da scheinbar noch das alte Geraet der Vorgaengerin aktiv sei…
Doch dieses Geraet wurde durch die Garage vom Auto entfernt. Somit blieb uns nichts anderes uebrig, als zum Hauptoffice der Autobahnbesitzer zufahren und ein solches Geraet zukaufen (was ja im Endeffekt wesentlich billiger kommen wuerde als jedes Mal einen dieser teuren Tagespaesse zu kaufen).
Doch ohne Karte und vielen falschen Richtungsangaben in Santiago - zum Teil muss man sogar den Taxifahrern den Weg weisen - hielten wir ausgelaugt und mit blanken Nerven bei einem Kopiergeschaeft an, um uns hoffentlich ein letztes Mal nach der Richtung zu erkundigen und unserer Odysse ein Ende zu bereiten. Das Glueck war uns diesmal hold… zwar nicht in Form einer richtigen Strassenangabe, doch Fortuna schickte einen hilfreichen Chilenen, der fuer uns die zahlreichen Telefone mit der Hotline der Autobahngesellschaft uebernahm. Nach sieben verschiedenen Telefonaten teilte der Chilene uns dann mit, dass wenn ein solches Geraet verloren ginge, nur der alte Besitzer das Geraet deaktivieren koenne und man als neuer Besitzer ohne ueber ein altes Geraet zu verfuegen, eine Busse von fast 150.- CHF zu bezahlen haette. Wir mussten also wieder zur Garage zurueck, obwohl wir eigentlich schon lange an der Kueste sein wollten. Nach einem weiteren (langen) Tag wussten wir nun folgendes:
Man kann nur über die Autobahnen das Stadtgebiet verlassen. Legal und ohne hohen Bussen (und deren drei haben wir bereits, weil wir auf unserer Odysse unter den Kontrollstellen durchfuhren mussten) geht dies jedoch nur, wenn man ueber einen TAG besitzt (jenes angeblich vorhandene Regiestrierungsgeraet) oder sich einen Tagespass löst. Beide Varianten treffen aber nicht auf uns zu, denn man kann selbst dann keinen Tagespass lösen, wenn ein TAG noch auf die entsprechende Autonummer aktiviert ist. Die einzige Loesung bestand darin, eben ein drittes Mal zur Garage zu fahren.
Doch zum Glueck scheint auf diese Verlass zu sein. Wahrscheinlich konnte man unsere blanken Nerven auch im Gesicht ablesen und sie versprach uns, bis zum naechsten Nachmittag ein neues Geraet zu beschaffen. Dies vor allem auch deshalb, weil die Garage das Geraet verschlampt hatte und fuer die Busse aufzukommen schien.
Wir sind nun wieder bei Judith und Philipp, welche mit ihrer tollen Gastfreundschaft uns genau rechtzeitig unter die Arme gegriffen hatten und hoffen, dass wir am Dienstagabend das Geraet erhalten werden und am Mittwochvormittag endlich and die Kueste losfahren duerfen…
…we keep you posted!
Ahja… hier noch ein Bild von unserem Auto:
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]]>Die Uhr tickt langsamer hier in Suedamerika, so auch in Chile und der Tag neigte sich bald wieder dem Ende zu. Eigentlich wollten wir ja noch weitere Vorbereitungen treffen, bevor wir uns zum Abschlussabend mit Mitstudentinnen und Mitstudenten / Lehrerinnen und Lehrern treffen wollten. Schlussendlich trafen wir gerade noch rechtzeitig von der Versicherungsinspektion wieder im Hostel ein, um uns zu duschen und umzuziehen, damit wir immerhin noch mit der schweizerisch ueblichen Verspaetung (eine Stunde) beim Restaurant eintrafen. Ich glaube, wir haben das Bild des puenktlichen Schweizers stark ramponiert, nachdem wir schon in der ersten Woche eineinhalb Stunden zu spaet kamen und sich dies nun immerhin auf eine Stunde beschraenkt, fortsetzte… ;-) die Puenktlichkeit haengt nun an den Deutschen und den Oesterreichern…
Doch nun wieder zum leidigen Thema, dem Autokauf: Das Auto gehörte jetzt uns. Papierkram, Registrierungen und Versicherung waren erledigt und vor uns lag nur noch ein langer Samstag, um die ganzen notwendigen Campingutensilien zu kaufen. Der Samstag fing schon gut an, resp. das Freitagabendprogramm endete erst um 5 Uhr morgens… wobei anzufügen sei, dass wir sehr frueh fuer chilenische Verhaeltnisse nach Hause gingen. Nach ein paar Stunden Schlaf machten wir uns dann quer durch Santiago auf, Baumarkt fuer Baumarkt abzuklappern und dies bei 36 Grad im Schatten und laufender Klimaanlage im Jeep. Freundliche und hilfreiche Unterstuetzung erhielten wir von Kathrin, einer schweizer Lehrerin des Colegio Suiza. Nach einem langen Tag waren wir dann froh, uns um Mitternacht in die Federn zu legen, da wir ja am Sonntag bis 12 Uhr das Zimmer geraeumt haben mussten, und dies bedeutete, frueh aus dem Bett zu steigen und unsern Jeep reisetauglich zu beladen.
Doch leider und so schien es uns, hatte die chilenische Gemuetlichkeit schon laengst Besitz von uns ergriffen und es wurde spaeter und spaeter. Wir entschieden uns die herzliche Gastfreundschaft eines anderen Schweizer Ehepaares in Anspruch zu nehmen. Damit wir dann in Ruhe am folgenden Tag vormittags aus Santiago losfahren konnten.
…doch es sollte nicht sein…
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Die farbigen Hauswände sind sehr typisch für Valparaiso
Leider ist eine solche Farbgebung in der Schweiz nur selten möglich...
Dort besuchten wir eines der drei Häuser von Pablo Neruda, die "La Sebastiana". Dessen fünf Stockwerke sind derart faszinierend angelegt, dass man praktisch von jedem Ecken des Hauses auf die gesamte Stadt und das Meer blicken kann, welches einem zu Füssen liegt.
Im Garten der "La Sebastiana könnte man noch heute an der Seite von Pablo Neruda Methaphern dichten.
Nach dem Schlendern durch die Altstadt unternahm Pascal eine Hafenbesichtungstour, während Chris sich auf die Suche nach Fotosujets durch die Altstadt machte.
Hier einige Eindrücke von der Stadt.
Auch Elektriker müssen wohl gelegentlich eine Nadel im Heuhaufen suchen gehen, wenn es mal eine Panne zu beheben gilt...
Nette Jungs von nebenan...
Endlich haben wir nach langem Suchen auch die Bankfiliale gefunden, bei welcher wir ein Konto eröffnen möchten, damit wir auch über eine sichere Verwaltung unserer Reiseersparnisse verfügen.
Alte Architektur grüsst moderne Fronten. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an (oder spiegeln sich zumindest...)
Am Nachmittag fuhren wir noch ins benachbarte Städtchen Viña del Mar. Dieses verfügt (leider) über einige Hochhäuser, ein Casino und weiteren touristischen Infrastrukturen, welche leider an Mallorca errinnern. Deshalb waren wir uns sehr schnell einig, dass sich der Ausflug nach Valparaiso gelohnt hatte, der Abstecher nach Viña del Mar aber leider nicht.
Die uns versprochenen romantischen Ecken in Viña del Mar haben wir jedenfalls (noch) nicht gefunden haben.
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]]>Wir warten... und informieren mehr im Teil 2 :-)
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Auch besuchte ich schon den Hausberg Santiagos, den San Cerro Cristobal, von welchem man auch im Sommer die schneebedeckten Kuppen der Anden sehen kann. Leider ist die Smogwolke der 7.5 Millionenstadt nicht weg zu retouchieren auf dem Foto.
Morgen starten wir also mit dem Spanischkurs. Die Unterkunft haben wir mittlerweile gewechselt (da wir morgens lieber ein wenig laenger schlafen moechten) und wenn wir ein Auto besitzen, werden wir uns sicherlich wieder als "halbe Chilenen" melden.
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